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Lüchau -  die Herren von Luechau als Gründer

 

 

 

 

Auf eine Anweisung der Vögte von Weida hatten die Herren von Lüchau die Wüstungen Leupoldsgrün, Lipperts und Hartungs gegründet. 1354 wurde Lipperts urkundlich erwähnt.

 

Die Herren von Lüchau gelten als die Gründer von Leupoldsgrün und Lipperts. Das Ortswappen erinnert an die Herren von Lüchau – ein Schild durchzogen von einem blauen Pfahl.

 

 

Besitzer von Leupoldsgrün waren das St. Klarakloster in Hof, die Pfarrei Selbitz sowie die Frühmesse Schauenstein und die Herren von Lüchau. Den Hauptanteil des Besitzes von Leupoldsgrün hatten die H.v.L. – dies waren 2 Wirtshäuser sowie 7 Anwesen und 3 Anwesen in Lipperts.

 

Die Lüchauer erhielten vom Burggrafen Friedrich zu Nürnberg den Besitz der Rittergüter und Herrenhöfe in Hartungs, Leupoldsgrün und Lipperts als Lehen im Jahre 1398.

 

Wolf von Lüchau ( Amtmann in Schauenstein ) und sein Bruder Heinz von Lüchau ( Herr von Hartungs ) mussten im Kriegsfalle Naturalien, Knechte und Materialien an die Brandenburgisch-Culmbachische Ritterschaftsvereinigung übergeben.

 

Eine Elsa von Lüchau erhielt im Jahre 1419 das Vorwerk Epplas auf Lebenszeit und trat in das Frauenkloster in Hof ein, wo Sie als Abtissin dies später leitete. Ihren richtigen Namen fand man selten in Urkunden, Sie wurde die „alt Els“ oder immer wieder als „feist Els“ in Urkunden genannt. Nachdem Leupoldsgrün eine Nebenstelle der Pfarrei Selbitz war ( Lipperts gehörte zur Lorenzkirche in Hof ) beantrage Heinz von Lüchau und alle Einwohner eine eigene Pfarrei bzw. einen eigenen Pfarrer.

 

 

 

Als 1482 die große Seuche in Hof ausbrach und auch aufs Land übergriff, starb auch Friedrich von Lüchau, der Großvater des Heinz von Lüchau. Er wurde in der Franziskanerkirche zu Hof bestattet.

 

Heinz von Lüchau wurde bezichtigt, als Genosse des Hans von Absberg (ein gefürchteter Raubritter) tätig zu sein. Angeblich sollten Gefangene in ein Verlies nach Hartungs gebracht worden sein. Kundschafter und Späher (Kilian Waltee u.a.) berichteten davon, das Anhänger des Hans von Absberg bei den Lüchauern übernachteten. Für den Schwäbischen Bund galten die Burgen Waldstein, Uprode u. auch Hartungs als Stützpunkte der Raubritter.

 

 

Heinz von Lüchau schwor 1529 das er gegen die Bundesstände nichts unternommen hatte und entging so der großen Strafe (Vernichtung des Gutes Hartungs und eventl. der gesamten Ortschaft). Die Sparnecker gehörten zu den Raubrittern. Das Rote Schloss am Waldstein wurde auch vom Bund geschleift, genau wie alle umliegenden Burgen z.B. Uprode usw.
 
Bei einer Fehde zwischen Heinz von Lüchau und Wolf von Sparneck (Schwager des Lüchauers) im Jahre 1520 wurde die Schäferei des Gutes Hartungs durch die Sparnecker niedergebrannt. Im Gegenzug wurde durch Heinz von Lüchau das Gut Stockenrode (Stockenroth) zerstört.
 
1520 schloss Heinz von Lüchau einen Vertrag mit dem Pfarrer von Selbitz, Frobin von Thoss, bzw. hierzu einen Vergleich. Vertragszeugen waren Wolf von Wirsberg zu Selbitz und Adam von Reitzenstein zu Rothenbürg. Eine selbstständige Pfarrei wurde Leupoldsgrün trotz des nun eigenen Pfarrers nicht. Die Herren von Hartungs hatten das Patronatsrecht über die Kirche. Nach dem 30-jährigen Krieg mussten die Lüchauer und ein Sigmund von Tettau zu Lipperts ihre Güter mit Darlehen belasten, um die Kriegsschäden wieder zu beheben.

 

Das Geschlecht der Lüchauer starb 1668 in Leupoldsgrün mit Adam von Lüchau , der unter dem Altar der Dorfkirche beigesetzt ist, aus.

 

Auszug aus Bay.Kunstdenkmale 1960 : Hartungs – Turmhügel beim Gehöft Nr. 1 –( Rittergut zu Konradsreuth gehörig ). Der Ansitz Hartungs bereits 1398 burggräfliches Lehen der Herren von Lüchau – Durchmesser des Kernhügels ca. 15 m. Wassergraben (6 m breit) nördlich und westlich erhalten, im übrigen verfüllt.

 

 

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