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Fassmannsreuth - Soldatengräber

Ortsteil der Stadt Rehau    Landkreis Hof/Saale – früher ehemaliger Landkreis Rehau

 

 

 

 

 

Hinteres Soldatengrab

Nach der Völkerschlacht bei Leipzig vom 13. Okt. 1813 kamen durch unsere Gegend Transporte gefangener franz. Soldaten. Der hier begrabene Soldat hieß Dubue, war 22 Jahre alt und starb aufgrund seiner Verwundungen im Hause Nr. 19 in Fassmannsreuth.

 

Er gehörte zum 56. Inf.Reg.4.Bat.1 Comp. Er stammte aus Leube, Dep. de Sentne. Der mitleidige Bauer Johannes Rogler hatte ihn aufgenommen und gepflegt. An der Flurgemarkung Fassmannsreuth fand der junge Franzose seine letzte Ruhestätte.

 

Trotz intensiver Nachforschungen konnten bis heute keine Nachfahren ermittelt werden, auch ist der Ort Leube sowie das Dep. De Sentne in Frankreich unbekannt. Die Angaben beruhen auf einem Zettel aus dem Lazarett, in dem der junge Soldat vorher versorgt wurde.

 

Das Grab besteht heute (2013) bereits 200 Jahre.

 

 

 

 

 

 

Vorderes Soldatengrab

Für dieses Grab liegen keine Detailaufzeichnungen vor. Doch handelt es sich auch hier um einen franz. Soldaten der lt. Volksmund hier im Hause Ludwigsbrunn Nr. 102 verstarb. Lt. Geschichte soll er am Haus gesessen sein und einen Brief geschrieben haben, als er erschossen wurde. In den 1920er Jahren gruben Betrunkene die Leiche aus und fanden außer den Knochen und Überresten der Unform auch ein Gewehr (Steinschloss). Es soll sich also um einen Offizier der französischen Armee handeln. Weiteres konnte nie in Erfahrung gebracht werden, trotz intensiver Recherche in allen möglichen Archiven.

Er hat hier jedenfalls seit 200 Jahren eine Ruhestätte, die gepflegt wird und als Erinnerung an sinnlose Kriege und menschliche Untaten, aber auch als Zeichen der Völkerverständigung dient und ein Mahnmal für das sinnlose und Völkermordende Geschehen um Macht und Land einzelner „sogenannter“ Führer und menschenverachtender „Spinner“ hoffentlich ist.

 

Krieg ist immer Mord und Verbrechen an der Bevölkerung egal welcher Länder und Staaten.

 

 

Die Gräber werden von  Peter Rausch seit 1970 vorbildlich gepflegt, d.h. seit 43 Jahren. Vorher hat Herr Rudolf Wilfert diese Aufgabe gemeistert, aufgrund von Krankheit musste er dies aufgeben. Herrn Rausch sowie Herrn Wilfert gehört Dank und Anerkennung für ihre ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Völkerverständigung. 

Die Deutsch-Französische Gesellschaft DFG Rehau erreichen Sie  hier

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Bilder 1987 © Dieter Wolf – neue Bilder folgen demnächst. Quellenangaben siehe Startseite Flurdenkmale.

 

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