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Leupoldsgrün

 

 

Quelle:

Festschrift

650-Jahre

FESTUMZUG

Leupoldsgrün

 

 

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Keine Legende –

kein Märchen,

sondern eine

urkundlich

belegte

Tatsache.

 

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Märchen:

 

Am Löwenberg

soll einstmals

angeblich

eine Hexe

gehaust

haben die

junge Burschen verführte

und als

Haustier

 einen Löwen

hielt.

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Viehmann Anna  die angebliche Hexe aus Lipperts

Lipperts ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Leupoldsgrün im Landkreis Hof

 

 

 

 

 

Markgraf

 

 

 

 

 

 

 

 
Die zu dieser Zeit meistens mit viel Holz gebauten und  noch mit Stroh gedeckten Häuser konnten bei Unachtsamkeit mit dem Umgang von offenem Feuer sehr schnell ein Raub der Flammen werden.

 

So brach auch in Lipperts im Jahre 1665 ein Brand aus, der nur wenige Anwesen verschonte. Angeblich soll das Feuer aus dem Haus der Anna Viehmann gekommen sein (Schlot - Kamin) und griff rasend schnell auf die anderen Nachbargebäude über.

 

Nachbarn behaupteten es wäre ein Werk des Teufels gewesen und so wurde die Anna Viehmann zur Hexe gestempelt. Um dieses „Teufelswerk“ gerichtlich  zu ahnden, wurde die Frau von Hofer Stadtknechten in Ketten gelegt und nach Hof gebracht, wo ihr der Prozess gemacht werden sollte.

 

Erst unter den damaligen grausamen Folterungen legte die Frau nach tagelangen Unschuldsbeteuerungen ein umfassendes Geständnis ab. Sie bestätigte, das sie mit dem Teufel im Bunde sei und dieser mit feuerspeiendem Maul durch den Schlot einfuhr und somit das Haus entzündete.

 

Für dieses Geständnis gab es damals nur das Todesurteil und so verhängte der Markgraf von Bayreuth, Christian Ernst, dieses Urteil. Zur Hinrichtung am 21. Juli 1665 strömte das ganze Volk aus dem Umland nach Hof.

 

Literatur und Geschichtliches hierüber liegt mannigfach vor.

 

Das Urteil wurde vor dem Rathaus in Hof vollstreckt, wohin Anna Viehmann vorher mit dem Armesünderwagen gebracht wurde. Vor der Hinrichtung durch  das Enthaupten mit dem Schwerte wurde durch den Stadtvogt Johannes Zencker das Urteil in Anwesenheit aller Ratsherren und Bürgermeister vorgelesen. Nach der Enthauptung wurde der Leichnam am Galgenberg zu Asche verbrannt, wohin ihn der  Scharfrichter aus Kulmbach mit seinem Pferd geschleift hatte.

 

Anmerkung:

Im 16. Jahrhundert war leider durch den Aberglauben und der Unvernunft der Menschen solches möglich.

 

Ihren Teil dazu trug aber leider auch die damalige Kirche bei, die eigentlich solchem Treiben hätte widersprechen müssen. Doch Neid, Missgunst und eine unaufgeklärte Bevölkerung lösten solche traurigen Ereignisse aus. Inzwischen hat sich die Kirche für diese Machenschaften offiziell entschuldigt und zurückgenommen (soviel mir bekannt ist). In Bamberg soll ein Denkmal errichtet werden, das auf diese unsäglichen Taten hinweist.

 

DAMALS WAR´S ! Auch die Frankenpost berichtete in einem Beitrag über diese Hexenverfolgung.

 

 

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