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Pfarrer

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Texte von

Manfred Seuß

zur Verfügung

(Geschichte

Kirche Ahornis)

gestellt. Fotos

und weiterer

Text Dieter Wolf

 

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Ahornis

Gustav-Adolf-Kirche                                                           Seite 1 von 3

Evangelische Kirche - Landkreis Hof, früherer ehemaliger Landkreis Münchberg

Ahornis ist heute einer von 59 Ortsteilen der Stadt Münchberg

 

 

 

 

Geschichte und Ursprung

 

Zu den Gottesdiensten war die Gemeinde veranlasst, diese in Münchberg zu besuchen und das zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Im Winter wurden die Gottesdienstbesuche nachhaltig durch Schnee, Eis und Kälte erschwert, was besonders die älteren Menschen betraf. Um diesen Umstand Abhilfe zu schaffen gründete man am 03.01.1897 unter Mitwirkung des damaligen Dekans Gutmann aus  Münchberg einen Kirchenbauverein Ahornis. Dem gehörten 35 Bürger aus der Ortschaft Ahornis und Maxreuth an. Als Ziel des Vereins war nicht nur der Bau einer neuen Kirche vorgesehen, sondern auch die Gründung einer eigenen Kirchengemeinde. Der erste Weltkrieg machte das Erreichen dieses Planes vorerst unmöglich. Auch die Inflation hat einiges dazu beigetragen das geplante Ziel vorerst nicht zu erreichen.

 

Pferde- und Ochsengespanne bestimmten in den 1930iger Jahren das landwirtschaftliche Geschehen. Handarbeit war gefragt. In den Häusern klapperten tagein, tagaus die Handwebstühle. In den Trockenzeiten versagten die damals üblichen hauseigenen Brunnen. Die Zufahrtswege nach Ahornis befanden sich bei Regenzeiten in einem miserablen Zustand. Im Winter waren sie oft verweht und nur durch eine im Herbst abgesteckte „Winterbahn“ konnte die Verbindung zur „Außenwelt“ notdürftig aufrechterhalten werden. Wahrlich ein hartes und arbeitsreiches Leben in einem rauen Klima auf der Wasserscheide Elbe / Rhein zwischen Fichtelgebirge und Frankenwald.  

 

Kirche Ahornis

 

 

Umso bemerkenswerter war es, dass 1930 ein Neuanfang mit dem Kirchenbau gemacht wurde. Durch die Initiative von Dekan Bullemer aus Münchberg wurde das Projekt neu aufgegriffen und der Kirchbauverein im Jahre 1930 neu ins Leben gerufen. Architekt Hans Pitroff aus Nürnberg, ein geborener Stammbacher, wurde beauftragt einen Bauplan zu erstellen. Von den Landwirtseheleuten Hans und Mathilde Ruckdeschel wurden am 06.02.1930 zwei Tagwerk des vor ihrem Haus gelegenen Feldes als Bauplatz für die Kirche erworben. Anträge auf Baugenehmigung und Errichtung einer Tochtergemeinde Ahornis und Sauerhof wurden bei den zuständigen Behörden eingereicht.

 

 

Bereits am 16. Juni 1931 wurde der erste Spatenstich gemacht. Am 16.08.1931 erfolgte die Grundsteinlegung durch Dekan Bullemer. Die baupolizeiliche Genehmigung traf im November 1931 ein.

 

Es wurden Steine gebrochen, die Bauern lieferten Holz, Hand und- Spanndienste wurden geleistet. Dabei spielte neben der finanziellen Unterstützung der Kirchengemeinde Münchberg und der Landeskirche die Mithilfe der Ahorniser Gemeindemitglieder eine bedeutende Rolle.

 

Ein gelungener Aufgang zur Kirche und der angrenzende Friedhof konnte mit dem Granit geschaffen werden. Nach vielen Mühen und Anstrengungen war es dann endlich soweit. Am 16. Oktober 1932 fand das Fest der Einweihung der Kirche zu Ahornis statt, welche durch den damaligen Kreisdekan Oberkirchenrat Prieser aus Bayreuth vorgenommen wurde. Die Kirche erhielt den Namen: Gustav-Adolf-Kirche. Mit diesem Namen erinnerte man sich an den Schwedenkönig der im Jahr 1632 bei Lützen sein Leben verlor.

 

Kirche Ahornis

Am 20. April 1932 wurde auf Antrag vom Landeskirchenamt die Tochtergemeinde Ahornis gebildet. Nun gehörte auch der Schulsprengel Sauerhof zunächst zum Pfarramt Münchberg. 1932 wurde Ahornis zusammen mit Maxreuth, Kuppel und Sauerhof (vorher Stammbach) Tochtergemeinde von Münchberg.

 

Links vom Hauptportal befindet sich ein Gedächtnisstein der Gefallenen und Vermissten Soldaten des 1.Weltkrieges mit einem Standbild des Schwedenkönigs Gustav Adolf, der durch Spenden der Jubelkonfirmanden für die Gefallenen und Vermissten des 2.Weltkrieges erweitert wurde. Über dem Kirchenportal sind die Wort eingemeißelt:

 

Erhalt uns Herr bei deinem Wort

 

 

 

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